Briefmarken-Leitfaden
Besucher seit 17.08.11
Gesamt 1.511.247
Heute:383
Gestern: 1.023
ImpressumDatenschutze-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch ist
leider ausverkauft
Der Download  
Fragen + Antworten
Hier können Sie ganz schnell mal eine Frage stellen. Soweit es in meiner Macht steht, beantworte ich sie gerne.
Ihr Frage:

Maximal 5000 Zeichen.
Übrig  Zeichen
Bitte Spam-Schutz eingeben:
Bei Klick auf das Bild
wird es neu geladen.
Captcha

667 Fragen und Antworten
1
2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44
45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67
Frage:
14.11.2018
Frage:
Was haben Briefmarken mit Reihenwertzahlen für einen Wert?
Antwort:
Antwort:
Wie wahrscheinlich leicht zu verstehen, kann es darauf keine direkte / schlüsssige Antwort geben. Solche Produkte teilen schlicht das Schicksal der anhängenden Marke: ist die Marke gut, wird ihr Wert durch das Anghängsel höher liegen, taugt die Marke "nix", ändert auch der Bogenrand daran nichts. Generell aber ist zu sagen, dass Marken mit Bogenrand und dort insbesondere solche mit Zudrucken bzw. Eckränder besonders gesucht sind - wenn die Qualitätsansprüche erfüllt sind.
Frage:
06.11.2018
Frage:
Hallo,
bin eigentlich Neuling und habe folgende Frage:
Ich habe einen größeren Stapel älterer Trauerkarten, viele davon frankiert. Was tun: ausschneiden, ablösen oder ganz lassen???
Freundliche Grüße aus Tettau in Oberfranken
Friedrich
Antwort:
Antwort:
Ohne diese Karten gesehen zu haben, ist eine Antwort fast nicht möglich.

Ich vermute aber, dass das überwiegend Standard-Drucksachen und -Briefe sind - und hoffe, von bester Qualität. Ich würde sie aufbewahren, eventuell als Starterset fürs Briefsammeln ansehen und mich mal beim Sammlerkollegen Werner Rittmeier auf seinem Blog "http://www.philatelie-digital.de/" fürs Ganzsachensammeln einlesen und fit machen.
Frage:
29.10.2018
Frage:
entfalzung sicher erkennen

... und von einem weiteren Leser die "Frage": "Neugummi"
Antwort:
Antwort:
Ich gehen mal davon aus, dass der ersthafte Sammler Marken mit beschädigter Gummierung als "nicht sammelwürdig" einstuft und erst gar nicht in sein Hobby integriert.

Die "professionelle Entfalzung", die wohl überwiegend Marken älterer Jahrgänge (bis ca 1955) betrifft, wird mit immer raffinierteren Methoden vorgenommen und das ungeübte, wahrscheinlich oft auch unkritische Auge wird die Manipulation kaum erkennen. Ein hiesiger Händler zeigte mir mal eine komplette Berlin-Sammlung, die in ihren prüffähigen Werten ebenso komplett nachgummiert war. Da wurde ein "Schnäppchenjäger" zum Verlierer.

Eine Möglichkeit die Nachgummierung zu erkennen ist die, zu prüfen (15fach vergößernde Lupe), ob die Spitzen der Zähne einer Marke die typische "Ausfaserung", die durch die Trennung verursacht wurde, aufweist. Bei nachgummierten Marken ist das häufig nicht der Fall, da der Neugummi auch diese Spitzen "verklebt".

Hilfreich ist natürlich auch der Vergleich mit Marken der jeweils gleichen Ausgabe.

Aber, wie gesagt, die Methoden werden raffinierter und so bringt oft erst eine Prüfung die Wahrheit an den Tag.
Frage:
15.10.2018
Frage:
Hallo,ich habe ein Problem mit meinen Marken...
Ich habe neuerdings festgestellt,das sich die Stempel,ob alt oder neuere Marken,teilweise auf der Klebeseite stark sichtbar erscheinen,und die Stempel wirken richtig dick und manche sind verschwommen,als ob Sie erst gerade frisch aufgebracht und verschmiert worden sind.Was könnte dies den für eine Ursache sein?
Antwort:
Antwort:
Im normalen Postbetrieb haben Briefmarken lediglich den Sinn, Ihre Aufgabe, Nachweis für das entrichtete Entgelt zum Transport einer Postsache zu sein, zu erfüllen. Wie die Entwertung der aufgeklebten Marke erfolgt, ist der Post völlig "wurscht" - wichtig nur, dass es geschieht.

Es gab Schalterbedienstete, die ihren Stempel regelmäßig reinigten und das Stempelkissen pflegten, d.h.zurückhaltend mit Stempelfarbe tränkten. Folge, schöne, klare und u.U. sogar zentrische Stempel. Das ist gesucht.

Ich tippe auf über 99 % aller Marken, die so gestempelt sind, dass sie nicht sammelwürdig sind: nicht zentrisch, zu fett, verschmiert oder zu hart abgeschagen.

Ihnen scheinen einige solcher Marken untergekommen zu sein und nun, man entwickelt sich ja schließlich weiter, unangenehm aufzufallen. Mein Rat: ab in den Schredder, auf keinen Fall in ein Dublettenalbum - seien Sie Q1-Sammer und genießen den Anblick schöner Briefmarken.
Frage:
06.10.2018
Frage:
Hallo :)
Was bedeutet der schwarze Strich in der rechten unteren Ecke einer Briefmarke?
Vielen Dank fuer Ihre Antwort im voraus.
Antwort:
Antwort:
Der Borgenrand von Briefmarkenausgaben bis zur Einführung der Kleinbögen (10 Marken) weist ein ganze Reihe von Zudrucken auf, die allesamt der Überwachung von mit dem Druck der Marken in Zusammenhang stehenden Anforderungen stehen. Der von Ihnen angesprochene "schwarze Strich", der auch andersfarbig sein kann, diente wahrscheinlich als Schnittmarkierung. D.h., dass die Trennung von Druckbögen (mehrere zusammenhängend) in Schalterbögen, an diesen Markierungen entlang verlief. Es gibt noch eine ganze Menge weiterer Zudrucke wie z.B. Druckerzeichen, Hausauftragsnummern, Formnummern, Berlin-Zudruck, Reihenwertzähler und andere, die von uns Sammlern besonders geschätzt werden - sie sind halt je Bogen nur einmal vorhanden, während sich z.B. im Innenbereich des Bogens bis zu 100 gleiche Marken befinden.

Um erfolgreich Briefmarken zu sammeln gehört das Wissen um diese Markierungen unbedingt dazu. Hierfür gibt es eine "Pflichtlektüre": Günther Schwarz "Auch der Bogenrand ist interessant" listet alle Varianten auf und erklärt ihre Bedeutung - ein Buch, das den Kapitaleinsatz von € 26,00 in Rekordzeit wieder einspielt. Herr Schwarz ist per Telefon 02102 - 81731 oder Email "gschwarz@aol.com" zu erreichen.
Frage:
30.09.2018
Frage:
Sehr geehrter Herr Köpfer,

der Briefmarkenratgeber lässt sich .....
Antwort:
Antwort:
Hallo Christos,

würden Sie mir bitte Ihre Mailadresse mitteilen?!

Grüße und schönen Sonntag

Günther Köpfer
Frage:
26.09.2018
Frage:
Sie haben Block 2 Berlin-bedarfsgestempelt. Das ist eine absolute Rarität, denn bedarfsgestempelte gibt es eigentlich nur mit Bund-Stempel, aus Berlin gibt es nur den aufgedruckten Sonderstempel. Stimmt es, dass es in Berlin verboten war den Block (nicht die Einzelmarken) als Ganzes zu verwenden und im Bundesgebiet diese Regelung unbekannt war?
Antwort:
Antwort:
Hätte ich gerne!

Das ist nicht richtig. Allein schon aus dem Grund, dass jeder bei jedem Berliner Postamt den Block hätte kaufen und abstempeln lassen können, wird das widerlegt.

Der Block war eine tolle Frankatur auf Einschreiben - aber, die Zeiten waren halt andere.
Frage:
26.09.2018
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
ich treffe vermehrt auf Q1-Briefmarken, deren Abstempelungen gefälscht sein könnten, neben den schon diksutierten Abstempelungen von "Berlin 11" und "Berlin 12" taucht das Phänomen auch auf Bund-Marken auf: So bieten mindestens zwei Händler viele dutzende Marken an, deren Abstempelungen allesamt je von einem gleichen Stempel stammen (gleiches Unterscheidungskennzeichen) und mit Datierungen, die unterschiedlich sind.

Oder gestern bei der Durchsicht meiner Sammlung fand ich das Maschinenkürzel "em" aus Frankfurt als Handstempel auf einer Marke mit Gummi.

Kauft man einen gebrauchten Bund-Stempel und versieht postfrische Marken damit, kann man gut 1 Euro pro Marke verdienen, und kontrollieren kann das niemand. Q1 wird zum Risiko. Was tun? Viele Grüße, Christos V
Antwort:
Antwort:
Vor allem keine Angst haben.

Einmal werden "gebrauchte" Stempel nicht verkauft, sondern vernichtet. Und weiterhin lohnt es nicht, billige Marken zu fälschen. Man stelle sich nur mal vor, was für einen Aufwand es bedeutet, solche Marken an die Frau / Mann zu bringen.

Dass Händler Marken mit dem gleichen Stempel und unterschiedlichen Daten anbieten ist auch verständlich: sie kaufen Sammlungen von Sammlern, die Ihre Marken immer beim gleichen, ihrem Postamt stempeln ließen.

Aufpasssen heißt es bei "etwas" teureren, prüffähigen Marken. Die sollten entweder schon "tiefst" (Q1) geprüft gekauft oder aber baldigst (Kauf bitte nie ohne Prüfgarantie!!) geprüft werden.

Und nochmals die Bitte, keine Marken bei Anbietern zu kaufen, die jegliche Rücknahme verweigern - da ist es vorprogrmmiert, betrogen zu werden.
Frage:
22.09.2018
Frage:
Hallo Herr Köpfer, mir fällt auf, dass Sie viele, nicht alle, Adressen auf den Briefen abdecken. Gibt es dazu Vorschriften? MfG Frank
Antwort:
Antwort:
Seit fast 180 Jahren werden Briefmarken gesammelt - postfrisch, gestempelt und auf Brief. Unzählige Briefe mit Adresse und Absender sind in Philatelistenhand, werden getauscht und z.B. über Auktionen (auch bei ebay) gehandelt. Jeder Absender weiß um die "Öffentlichkeit" seines Briefes, jeder Adressat hat es (buchstäblich) in der Hand zu entscheiden, ob "sein" Brief vernichtet oder zum (öffentlichen) Sammelgegenstand wird. Mit den Einzel-Daten solcher Briefe lassen sich keine Geschäfte machen, nur äußerst selten unerlaubte, unerwünschte Schlüsse ziehen. Wenn so etwas passiert, kann man reagieren - aber eine Verpflichtung gibt es meines Wissens nicht.

Stellen wir uns, nur so zum Spaß, mal vor, was passieren würde, wenn der Gesetzgeber die Daten von Briefumschlägen unter Schutz stellen würde.
Frage:
22.09.2018
Frage:
Hallo Herr Klöpfer, ich hab ein ebay einen Berlin-gestempelten Heuss-Lumogen-Satz ersteigert. Ich glauber, dass dieser was besonderes darstellt, wie sehen Sie das. Sind Ihnen andere womöglich bessere mit Berlin-Stempel, etwa als Eckrandstück bekannt? https://www.ebay.de/itm/Bund-Nr-179y-260y-8-Werte-Heuss-lumogen-gestempelt/392121640534?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Viele Grüße Christos V
Antwort:
Antwort:
Ein schöner Satz - aber Gedanken darüber, ob es eventuell einen schöneren gibt, das ist im Prinzip immer möglich, würde ich mir nicht machen.

Alerdings würde ich mich darüber erst so richtig freuen können, wenn ich die Echtheit der Stempel bestätigt bekommen hätte.

Wenn ja, dann war es ein richtiges Schnäppchen.
Zurück zum Seitenanfang