Briefmarken-Leitfaden
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Grüß Gott, liebe Briefmarkenfreunde !
Das NEUSTE aus    Fragen, Fundsachen, Sammeltipps und dem Handbuch.
Was gibt es NEUES in meinen Homepages ?              Geändert am: 01.02.2017
Über 1.000.000 (eine Million) mal wurden die Seiten des Briefmarken-Ratgeber seit dem 17.08.2011 angeklickt und dabei mit über 2.3 Millionen Hits darin gesurft.

Ich kann mich ......  

... mich erinnern, wie stolz ich war, als am ersten Tag 12 Besucher auf meinen Seiten waren. Das steigerte sich kontinuierlich und erreichte mit rund 1.500 Besuchern seinen bisherigen Rekord.

Gewollt und doch erstaunliche dabei ist, daß diese vielen Besucher nicht diskutieren wollen, sondern eine Möglichkeit und Information suchen (und finden), wie man Briefmarken sammeln kann, ohne dabei über den Tisch gezogen zu werden – rein zur eigenen Erbauung und Freude und mit Zukunft.

Wenn ich heute über den Philateliemarkt höre und lese, macht mich das ein bisschen Stolz, denn ich meine, daß meine Seiten, vor allem aber Sie alle dazu beigetragen haben, daß er sich grundsätzlich verändert hat und weiter verändert.

Spiegelbild dessen sind die Internet-Auktionen, bei denen riesige Mengen an manipuliertem Schrott wie FDC, ETB, sonstige, z.B. Messebelege, Versandstellenware, postfrisch wie auch gestempelt, Marken mit Falz, höher geprüfte Ware, die „getürkten Raritäten“ der „großen“ Briefmarkenversandhäuser, schlecht gestempelte Marken und vieles andere einfach liegen bleibt, also ohne Gebote in die „Verlängerung“ gehen und die Anzahl der Gebote (ohne Verkauf) in immer neue Höhen treibt: Bei ebay sind es derzeit über 150.000 für Berlin und rund 200.000 Angebote für Bund. Ich schätze, und das habe ich schon früh vermutet, daß nur etwa 1 Prozent dessen, was angeboten wird, auch verkauft wird, also von Käufern als sammelwürdig angesehen wird.

Bei all den Erfolgen müssen wir alle aber auch aufpassen, daß wir nicht „eingelullt“ werden. Die Briefmarkenlobby tut unverbesserlich das, was sie schon immer tat: Sie ignoriert jegliche Kritik und macht unter dem Motto, das wird sich schon wieder beruhigen, so weiter, wie immer.

Es liegt an uns, daß das nicht der Fall sein wird: Wir müssen unser Wissen weitertragen – und das ist nicht zu unserem Nachteil, im Gegenteil.

Günther Köpfer
Die Absicht
MiBl4
Mi455-458
Meine Homepage "www.briefmarken-leitfaden.de" ist eine Anleitung zum Briefmarkensammeln aus der Sicht eines langjährigen Sammlers. Sie soll den Umgang mit Briefmarken, aber auch, und das halte ich für besonders wichtig, den Umgang mit der "organisierten Philatelie", der Briefmarkenlobby, beschreiben. Einer Lobby, die nicht realisiert, daß sie heftig an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt.
Alles was man an "Anleitungen" angeboten bekommt, ist von dieser Lobby eingefärbt, die versucht, die schlimmen, den Sammler schädigenden Verhältnisse beizubehalten. Das sind Verhältnisse, in denen der Sammler nur noch als "Melkkuh" wahrgenommen, seine Unwissenheit, sein Vertrauen bewußt mißbraucht wird.
Ich selbst habe mir früher immer gewünscht, irgendwo nachschlagen zu können, nachzulesen, was gut oder schlecht ist, wie bestimmte Dinge zu beurteilen, wie einzustufen sind. Tips zu bekommen, wie man es besser macht, auf was es ankommt. Fehlanzeige.
Alles, was ich hier schreibe, sind einzig und allein meine Erfahrungen, meine Beobachtungen, meine Gefühle, meine Überlegungen, die ich mit Argumenten und Beispielen belegen möchte. Ich habe dabei keine finanziellen Interessen, ich bin ausschließlich Briefmarkensammler, ein Sammler jedoch, der sich über die "organisierte Philatelie", über diese "Briefmarkenlobby", die sich als Opfer den "kleinen Briefmarkensammler" ausgesucht hat, gewaltig ärgert. Ich möchte mit Nachdruck dazu beitragen, daß unser Hobby wieder das wird, was es einmal war: das schönste der Welt!
Toll wäre es gewesen, wenn das, was es dazu zu schreiben gibt, auf wenigen Seiten Platz gehabt hätte. Das ging leider nicht, denn ich wollte die Dinge ja nicht nur schlagwortartig aufzeigen, ich wollte sie auch beschreiben, mit Argumenten belegen.
Um den Text etwas aufzulockern, habe ich aus meinen Berliner Briefmarken immer wieder Abbildungen eingestreut, die auch zeigen sollen, was man unter Qualität verstehen kann.
Auf meinen weiteren Homepages "www.briefmarken-ratgeber.de" kann man nachlesen, wie diese "Briefmarkenlobby" arbeitet und auf "www.berlin-briefmarken.de", welch großen Spaß dieses schöne Hobby machen kann.
MiW78NF 
MiW12HblNF 
MiW82
Im laufenden Text sind immer wieder bestimmte Begriffe gekennzeichnet, die in meinem "www.briefmarken-handbuch.de" teils sehr ausführlich beschrieben werden. Und es wird nicht bei diesen Begriffen bleiben, ich werde immer wieder neue einfügen und alte anpassen.
In meinen "News" versuche ich, aktuelle, erwähnenswerte Vorgänge zu erkennen, zu beurteilen - und zur Diskussion zu stellen. Auch Verkaufsbeispiele aus Internet-Auktionen werde ich dort immer wieder aufführen, denn sie sind die wirkliche Basis für eine Preisfindung. Dort zahlen Sammler das, was ihnen das Objekt wert ist - und wenn sich mehrere oder viele dafür interessieren, wird's auch mal richtig teuer. Auf jeden Fall sind das reelle Preise, solche, die vor allem in Katalogen ihre Berechtigung hätten. Die heute in den Katalogen angegebenen "Wunschpreise des Handels" sind gegen die Sammler gerichtet und einfach nur Nonsens.
Mi560Bl
Ob Sie nun schon ein "alter Hase" sind, schon lange Briefmarken sammeln, noch relativer Neuling oder ganz neu zu diesem herrlichen Hobby gefunden haben, ich denke, es wird für alle interessant sein, es mal aus einem anderen Blickwinkel, dem eines kritischen Sammlers zu sehen. Einem Sammler von hoffentlich vielen (und immer mehr werdenden), der sich nicht für dumm verkaufen läßt, der sich von den "falschen Verlockungen", den "täuschenden Werbeaussagen", der "Vordergründigkeit", der "Oberflächlichkeit" und "egoistischen Geschäftemacherei" nicht mehr "einlullen" läßt. Einem, der ganz einfach nur Briefmarken sammelt, der 100%ig hinter seinem Hobby steht - und selbst denkt, es nicht anderen überläßt.
Ich bin mir sicher, daß viele der "alten" Profis längst erkannt haben, was da läuft. Sie haben reagiert - und sammeln halt heute anders. Aber ist es sinnvoll, zu alledem einfach zu schweigen, die "Jungen" ins "offene Messer" laufen zu lassen? Es würde mich freuen, wenn die, die diesen Markt verändern könnten, mal ohne "Dünkel" oder "Vorurteile" reinschauen und dann ebenfalls reagieren und kritisieren, um unser wunderschönes Hobbys zu erhalten.
Wenn Sie mit mir diskutieren wollen, wenn Sie Fragen haben, nutzen Sie die gebotenen Möglichkeiten. Ich werde mich bemühen, Ihnen gute Antworten zu geben, hoffe aber darüber hinaus, daß gerade erfahrene Sammler sich hier auch engagieren.
In erster Linie hoffe ich nun, daß ich vermitteln kann, welch ein tolles Hobby das Briefmarkensammeln ist, daß man die "organisierte Philatelie" dazu nicht unbedingt braucht, zumindest nicht so, wie sie sich heute darstellt und, daß konsequentes Qualitätsdenken und die Konzentration auf Weniges der Weg zu erfolgreichem Sammeln ist.
Viel Spaß und Erfolg
BL00_Mi107
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